Montag, 26.08.2019 (35. KW)
 21. Woche im Jahreskreis
 Stundenbuch: 1. Woche
Heute haben Namenstag
Gregor, Margarete, Miriam, Teresa
Fehlt etwas? Ihre Gemeinde ist nicht dabei?
Tragen Sie es einfach selber ein!
Wie geht das?
Tagesevangelium: Mt 23,13-22

In jener Zeit sprach Jesus: Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr verschließt den Menschen das Himmelreich. Ihr selbst geht nicht hinein; ...  weiterlesen

Diomira Archiv   Dieser Beitrag erschien am 20.10.2010 im alten Diomira-System (2006–2018)

Gockel vom Sockel! - Predigt 30.So.C

Gebet: Jesus gegen Hochmut des Pharisäers

von: Erntehilfe

Über solch ein aktives Gemeindemitglied wie den Pharisäer im heutigen Evangelium Lk 18,9-14 würde jeder Pfarrer doch jubeln, oder? Der Mann nimmt seinen Glauben sehr ernst und lässt sich den wirklich was kosten: er spendet viel und fastet sogar zweimal die Woche. Dagegen ist der Zöllner, der ganz hinten im Tempel stehen bleibt, ein armes Schwein. Zöllner strafte man mit Verachtung, weil sie mit den Feinden, mit den Römern, zusammenarbeiteten und sich an ihren eigenen Landsleuten oft durch überhöhte Zölle bereicherten.  


Nicht auf andere schielen!
Bild: Ralf Dietermann/ pixelio.de

Der Pharisäer stellt sich selbst wie ein lebendes Denkmal auf einen Sockel. Es ist, als würde er wie ein eitler Gockel krähen: „Schau mal her auf mich, lieber Gott, was ich für ein toller Kerl bin!“ – Er tut in seiner frommen Nabelschau geradezu so, als hätte er eben noch mit Gott zusammen am Frühstückstisch gesessen.  
 
Er ist sich wegen seiner vielen guten Taten sicher, den Himmel für sich schon im Vorverkauf erworben zu haben. Für den Zöllner dahinten hat er nur einen verächtlichen Blick übrig.  
Jesus hingegen sieht den Zöllner mit anderen Augen an: da ist ein Sünder, der in seinem Leben ganz unten angekommen ist. Der Zöllner weiß das, und er beschönigt auch nichts. Sein Leben ist eigentlich wie ein Schrotthaufen, und er ist vor Gott hoffnungslos in den roten Zahlen…! – Er wagt gar nicht, zu Gott aufzublicken. Sein Kopf bleibt vor Scham gesenkt.  
 
Die Aussage Jesu ist klar: Dieser Mann zeigt echte Reue. Wir lernen daraus, dass wir die Beurteilung anderer Menschen getrost Gott überlassen sollten – der ist der einzige Experte dafür! Im konkreten Falle erhebt Gott Einspruch gegen alle Arten von Hochmut, dieser Grundsünde schlechthin….  
 
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